Jul
03
Datenschutz bei Google, YouTube & Co.
1 Kommentare
Während man sich so durch die Videos bei YouTube klickt, wird jeder Klick und jedes Video, welches man anschaut, protokolliert. Active Sharing nennt sich das. Ein cooles Web 2.0 Feature, womit Freunde sehen können, was ich mir so ansehe.
Natürlich habe ich das gleich mal deaktiviert. Nicht weil ich keine Freunde habe, sondern weil ich solche Daten dann doch lieber nicht veröffentlicht haben möchte.
Soll ja nicht jeder wissen, dass Videos von peinlichen, teilweise schmerzhaften Mißgeschicken fremder Leute zu meinen Lieblingsvideos zählen.
Ob YouTube/Google die Verläufe über die von mir besuchten Videos jetzt wirklich nicht mehr speichert? Wer weiss das schon!
Was auch immer über mich und alle anderen YouTube Besucher gespeichert ist. Google/YouTube ist nun nicht mehr der einzige, der nun Zugriff auf diese Daten hat.
Viacom, die Muttergesellschaft von Paramount und dem Klingeltonvertriebssender MTV/Viva hat sich einen Zugriff auf diese Daten (immerhin 4.000 GB) erstritten. Viacom glaubt angeblich, dass ihre Videos populärer als andere Videos sind und hat tatsächlich vor einem US-Gericht dieses Recht bekommen.
Man will Geld von Google haben. Viel Geld. Denn die eigenen Konzepte ziehen nicht mehr wirklich. Zu sehr hat man sich schon ausverkauft. Und wenn dann die eigenen Kunden (auch wenn sie vielleicht erst 13 Jahre alt sind) auch noch Musikvideos von ihren Idolen auf YouTube hochladen, will womöglich niemand mehr den Klingelton-Ramsch-Sende-FU37-für-beknackter-Frosch-Sender über sich ergehen lassen.
DATENSCHUTZ-SKANDAL! Werden da einige schreien, die ihre Payback, Happy Digits, ADAC und sonstigen Rabattkarten schön säuberlich im Portemonaie aufbewahren und bei jedem Einkauf freiwillig am eigenen lückenlosen Bewegungs- und Konsumprofil basteln. Aber Hauptsache 1% Rabatt bekommen. TANSTAAFL
Aus heutiger Sicht erscheinen die Datenschutzbedenken der Volkzählung von 1987 schon lächerlich. Man gibt seine Daten heute einfach freiwillig ab. Nicht beim Staat, sondern bei Firmen, die morgen die AGBs einfach ändern und die sicher geglaubten Daten einfach verhökern. Sobald die Investoren an Bord sind, geht es um Wachstum und dafür müssen neue Erlösquellen erschlossen werden - da biegt man auch mal an der Privatspähre und am Datenschutz herum.
Sicherlich kann man nicht seinen PC verschenken, das Handy wegwerfen und nur noch Zeitung lesen, um möglichst keine Spuren mehr zu hinterlassen. Aber wo ist die Grenze?
Was denkt Ihr? Wir freuen uns auf eure Kommentare.
Jan
30
Falls Sie eine Zahlungsaufforderung oder 'letzte Mahnung' erhalten haben, weil Sie ein Online-Angebot genutzt haben, ohne sich über die damit verbundenen Kosten im Klaren gewesen zu sein, bewahren Sie zuerst einmal Ruhe.
In aller Regel handelt es sich dabei um sehr fragwürdige Angebote, die es im eigenen Interesse nicht auf eine gerichtliche Klärung ankommen lassen wollen. Bis zu diesem letzten Schritt wird dafür umso lauter gebellt und mit offiziell aussehenden Schreiben eingeschüchtert.
Hilfe und einen Musterbrief zu diesem Thema finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz über Kostenfallen im Internet.
Jan
03
Wer schonmal mit Photoshop versucht hat solche Effekte den eigenen Bildern zu 'verpassen', wird dieses Tool zu schätzen wissen.
In Sekunden werden den eigenen Bilden so die typischen Web 2.0 Effekte (Runde Ecken, Reflektionen, Spiegelungen), die ursprünglich von Apple im iTunes Shop eingesetzt wurden, hinzugefügt.
Nov
02
Die Schwaben haben eine ganz einfache Erklärung für virales Marketing, damit auch jedes kleine Handwerkerle des verschteht.:
Okt
17
Ein Webkatalog zu einem klar abgegrenzten Themenbereich macht Sinn, denn Suchmaschinen werten Links von themengleichen Seiten höher, als wenn beispielsweise eine Spiele-Seite auf eine Esoterikseite verlinken würde.
Das Musiker- und Künstler-Verzeichnis richtet sich an Künstler - Musiker zählen natürlich auch dazu. Einträge darin sind absolut kostenlos und ohne Backlink-Pflicht.
Wie das WebMart Homepage Verzeichnis, ist das Musiker- und Künstler-Verzeichnis tagbasiert. Einträge werden 'getagged' und erscheinen so auf bis zu 20 verschiedenen Seiten.
Wenn sich Ihre Homepage mit dem Thema Musik und/oder Kunst beschäftigt: Hier können Sie sich eintragen.
Okt
15
Vieles deutet darauf hin, dass Google in den nächsten Monaten ein Update für Gmail (in Deutschland muß Google es ja Googlemail nennen).
In der Diskussion sind die folgenden Funktionen:
- Offline-Fähigkeit: Mit Google Gears wäre eine Offline-fähige Version denkbar. Damit würde Google zur ernsthaften Konkurrenz für MS Exchange und Lotus Notes werden. Speziell für Firmen mit vielen Außendienstmitarbeitern war Gmail bisher keine wirkliche Option. Zu wichtig ist der Offline-Zugriff auf Emails für die 'Road-Warriors'. Eine Offline-Version würde Gmail zu einer echten Alternative machen. Dazu gehört natürlich auch IMAP Unterstützung, denn bisher bietet Gmail nur einen POP3 Zugang. UPDATE 05.11.2007: Seit ein paar Tagen ist in allen Gmail Konten IMAP verfügbar, sofern 'English' als Sprache eingestellt ist.
- Bessere Organisation: Mit hierarchischen Labels, so wie es bereits einige Greasemonkey Scripts (z.B. Folders4Gmail) zeigen, wären auch die Outlook und Notes User mit mehr als 200 Ordnern in der Lage ihr System in Gmail fortzusetzen ohne sich mit Labels und deren Vorteilen zu befassen. Aber auch das noch sehr rudimentäre Adressbuch und die schlechten Sortiermöglichkeiten der Mails / Konversationen gehört dazu. Stichworte: Gruppierung von Adressen, einfaches Aufrufen, Anzeige von Kontaktdaten bei einem Mouse-Over über eine Email, Anzeige aller Mails von einem Absender etc.
- Integration weiterer Google Tools: Speziell die Intergration des RSS-Readers wäre wünschenswert. So wie es bereits bei Outlook sehr gut funktioniert.
- Mehr Speicher: Google hat bereits damit begonnen den Speicher zu erhöhen. Aktuell stehen 3340 MB im kostenlosen Gmail Konto zur Verfügung. Microsoft bietet 5 GB, Yahoo gar unbegrenzten Speicherplatz.
Jul
13
Natürlich braucht jede Homepage auch Buttons im Web 2.0 Style.

Es gibt einige Online-Generatoren dafür, jedoch fehlt es oft an guten Möglichkeiten für die Darstellung der Fonts. Deshalb hier die Lösung: Der Web 2.0 Button als Photoshop Rohling inklusive Tutorial. Los geht's:

