Dec
05
Datenschutz bei Payback & Co. Rabattkarten
7 Kommentare
Als Konsument, der ohne Rabatt- und 'Bonus'-karten auskommt, habe ich meinen Freunden und Bekannten schon oft versucht meine Vermutung zu erklären, daß Payback, Happy Digits & Co. möglicherweise mit den gesammelten Daten lustige Dinge anstellen könnten.
Womit verdienen diese Anbieter Geld, wenn Sie so viel tolle Prämien auszahlen müssen? Irgendjemand muss das ja bezahlen. Denn billiger wird es wohl nicht - wenn auch noch 150 Payback Mitarbeiter bezahlt werden müssen und der Endkunde trotzdem nur Vorteile hat. Wo wird also das Geld für die Prämien verdient? Etwa mit der Wiederverwertung meiner Einkaufsdaten und Profile, hoffentlich anonym?
Doch was, wenn's mal nicht anonym ist - wie hoppla bei der Telekom neulich mit ein paar Millionen Kundendaten, einfach so entwichen sind und man sich dann entschuldigt hat. Tut uns Leid.
Sep
04
Der neue Google Browser sendet den Verlauf aller aufgerufenen URLs an die Google Server.
Bei der Installation eines jeden Google Chrome Browsers wird eine eindeutige UserID generiert. Damit sollte es Google nicht allzu schwer fallen, die gespeicherten Verläufe entsprechend zuzuordnen, selbst wenn man die 'Privaten Daten' löscht. Ob Google dann die gespeicherten Verläufe auf den Google Servern ebenfalls löscht ist zweifelhaft.
Aktuell (bei Verwendung von IE und Firefox) erhält Google die URL-Verläufe auch schon, allerdings nur bei installierter Google Toolbar MIT aktivierter PageRank-Anzeige. Bei der Google Toolbar hatte Google bisher also den richtigen Weg gewählt, nämliche den Benutzer entscheiden zu lassen, ob er seine Privatspäre aufgeben und Google alle Aktivitäten mitprotokollieren lassen will. Bei Google Chrome macht man es umgekehrt - das ist nicht nett.
Wem traut man denn nun mehr Datenschutz zu: Google, Microsoft oder Firefox?
Um in Google Chrome die Übermittlung der URLs bzw. dem URL-Verlauf an Google zu unterbinden, geht man wie folgt vor:
